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Radunje - 1743

Die goranjesche Armee ist wie so oft zu einem Feldzug gegen Radunje aufgebrochen. Der heraneilende radunjesche Heereszug unter General Igron tar Tengorov, Pacha von Genloppo, wird aus dem Hinterhalt angegriffen und fast vollständig vernichtet. Glorreich war der Sieg der goranjeschen Reiterei.

General Tengorov konnte frühzeitigmit einigen seiner Getreuen vom Schlachtfeld flüchten, wodurch er Schande auf sich, seine Familie und seinen Namen warf. Durch die Schmach und den Makel der Feigheit konnte er nicht mehr nach Radunje zurück, weswegen er beschloss Richtung Westeuropa zu flüchten, mit ihm die bedeutende Kriegskassa der geschlagenen radunjeschen Armee.

Verfolgt von goranjeschen Reitern entschloss er sich den Schatz zu verstecken um schneller flüchten zu können. Im Oktober des Jahres wurden er und seine Männer aber an der goranjeschen Grenze gestellt und bis auf eine Hand voll Männer niedergemacht.

Mit den Männern verlieren sich auch die Hinweise auf die radunjesche Kriegskasse. Bekannt ist nur dass ein Mann Namens Ivan Zerokkov im Jahr 1749 in Konstantinopel von der Seitenkrankheit dahingerafft wurde und im Fieber sein Geheimnis an einen Mönch weitergab.

Dieser war zum Schweigen verpflichtet, aber könnte er es aufgeschrieben haben?


Radunje - 2006

Radunje ist nach Jahren des Bürgerkrieges ein ausgeblutetes Land. Der Sieg über Goranje vor mehreren Jahren war zwar glorreich und brachte auch die vor über 250 Jahren verlorenen Westprovinzen wieder zurück doch fehlt an jeder Ecke das Geld und die Hilfe des Ausland fließt nur spärlich.

Verzweifelt klammert sich der Rat des Radunjeschen Nationalkommandos an jeden Strohhalm der helfen könnte den Staatshaushalt aufzubessern. Eine Gruppe von Historikern schlägt vor die Kriegskasse der 1743 vernichteten Armee zu suchen und zu bergen, liegen die Westprovinzen nun ja wieder auf radunjeschen Staatsgebiet.

In kürzester Zeit stellt die Radunjesche Armee eine Schatzexpedition zusammen und macht sich auf die Suche.


Goranje - 2006

Der Plan der Radunjer wird öffentlich bekannt und von Staatsführung und Bevölkerung als völlig verrückt belacht und verspottet.

Eine kleine Gruppe goranjescher Intellektueller glaubt dass der Schatz wirklich existieren könnte. Sollte er existieren ist er eindeutig Eigentum Goranjes und die radunjeschen Bemühungen sind mehr als anmaßend. Schnell werden Söldner angeheuert und eine Expedition gebildet um den Schatz vor den Radunjern zu bergen.

Das Rennen hat begonnen!

 


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Alle hier dargestellten Geschehnisse sind fiktiv und stehen in keinem Zusammenhang mit wahren Begebenheiten. Die frei erfundene Geschichte ist Teil eines Airsoftspiels mit Rollenspielelementen, veranstaltet vom Airsoft Sport Verein Tirol.